Savonarolas Blick auf Monets „Seerosen“
O ihr Verblendeten! Ein flammender Verriss wider Monets Seerosen
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| Claude Monet - Seerosen (1915 ca.) (151,4 x 201 cm) |
Die Schande der Eitelkeit enthüllt
O ihr verblendeten Seelen, die ihr euch in den Sümpfen der Eitelkeit suhlt! Hört die Stimme des Herrn durch mich, Girolamo Savonarola, der ich wider die Verderbtheit der Welt predige! Dieses elende Machwerk, das man "Seerosen" nennt, geschaffen von einem Monet um das Jahr 1915 und in der Neuen Pinakothek zu München aufgehängt wie ein Götzenbild, ist eine Schande für die Kunst, ja, eine dreieinhalb Ellen breite Lästerung wider den Allmächtigen!
Kindisches Gekritzel ohne göttliche Ordnung
Seht ihr nicht, wie es die Sinne täuscht mit seinen wirren Farbklecksen, die wie kindisches Gekritzel wirken, bescheiden und flüchtig hingeworfen, ohne Form, ohne göttliche Ordnung? Es ist kein Kunstwerk, sondern ein unnützer Zeitvertreib, ein Spielzeug für die Faulenzer, die den Tag mit leeren Träumereien vergeuden, statt Buße zu tun und dem wahren Glauben zu dienen!
Heidnische Verlockung statt heiliger Majestät
O Florenz meiner Zeit, und nun dies München der Neuzeit – wie gleicht ihr euch in eurer Sünde! Dieses Bild lenkt ab vom Pfad der Erlösung, es flüstert heidnische Verlockungen der Natur, als ob Blumen und Wasser Götter wären, nicht der Schöpfer selbst! Es ist wie die vergoldeten Statuen der Heiden, die ich einst auf dem Scheiterhaufen der Eitelkeiten verbrannte: voll von Sinnlichkeit, die die Seele vergiftet und zum Abgrund führt. Wo ist die strenge Linie der Heiligen, die majestätische Darstellung Christi? Stattdessen dieses chaotische Gewirr aus Blau und Grün, das die Augen blendet und den Geist verwirrt, als ob der Teufel selbst den Pinsel geführt hätte!
Armseliger Müßiggang der Reichen
Es ist kindisch, sage ich euch, wie das Spiel eines Toren, der mit Farben plantscht, statt mit Gebeten zu ringen. Bescheiden gemalt? Ha! Es ist armselig, wertlos, ein Trugbild, das den Menschen vom Gebet abbringt und in die Arme der Wollust wirft! Es fördert den Müßiggang, den Luxus der Reichen, die statt Almosen zu geben, solche Torheiten sammeln.
Der Ruf zur Buße und zum Feuer
Denkt an die Worte des Propheten Jeremia: "Sie haben Götzen gemacht aus Holz und Stein, und sie beten sie an!" So ist dieses Gemälde ein moderner Götze, der die Gläubigen vom wahren Glauben ablenkt, sie in Träumen von Seerosen versinken lässt, während die Hölle gähnt! O ihr Kuratoren der Pinakothek, reißt es herunter! Verbrennt es in frommem Feuer, wie ich es mit den Werken der Medici tat! Buße, Buße, ehe der Zorn Gottes über euch kommt! Dieses Bild ist nicht Kunst, es ist Sünde, ein Fluch auf die Menschheit, der den Geist verdunkelt und die Seele in ewige Verdammnis stößt. Hört mich, oder weint in der Finsternis!
📌Girolamo Savonarola📌Claude Monet
📌Seerosen

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